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Die Kraft der Visualisierung: In 3 Schritten zu deinem Vision Board

Selbstständig zu sein, kann sich wie eine Achterbahnfahrt anfühlen: Mal hektisch und chaotisch, mal bereichernd und inspirierend. Um dein positives Mindset zu bewahren und auf Kurs zu bleiben, ist es wichtig, dass du dir deine motivierenden Ziele stets vor Augen führst. In diesem Blogpost möchte ich dir zeigen, wie du die Kraft der Visualisierung für dich nutzen kannst – damit deine großen Träume Wirklichkeit werden.

Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“

Buddha

Was Buddha schon bekannt war, wird auch seit vielen Jahren in der Psychotherapie erfolgreich eingesetzt: Visualisierung ist eine kraftvolle Methode, die dazu eingesetzt wird, Ängste zu reduzieren, Entspannung zu fördern und Klarheit zu gewinnen.

Nutze diese Kraft, um deine gewünschten Ziele zu erreichen. Denn wer seine Wünsche, Träume und Ziele stets vor Augen hat, behält das große Ganze im Blick und trifft täglich Entscheidungen – bewusst und unbewusst – die dich beim Erreichen deiner Wunschvorstellung unterstützen. Damit diese angestrebten Ziele nicht einfach in deinem Kopf herumgeistern und mal mehr, mal weniger in Vergessenheit geraten, brauchst du eine Struktur und gute Strategie. Eine Möglichkeit, deine Träume und Ziele zu visualisieren, ist das Erstellen eines Vision Boards.

Deine Träume in Bildern

Ein Visionboard ist eine Kollage aus Bildern, Zitaten, Worten, Affirmationen, die deine Ziele und Träume bildlich festhalten. Diese Kollage hilf dir dabei, ein klares Bild deiner (Traum-)Zukunft zu zeichnen und dich immer wieder auf Kurs zu bringen.

Bei der Erstellung deines Visionboards sind dir keine Grenzen gesetzt – Träume groß!


Du bist noch nicht überzeugt? – Hier 5 gute Gründe, warum du deine Traumkollage erstellen solltest:
  1. Das Erstellen des Visionsboards bringt dich dazu, dich konkret mit deinen Zielen auseinanderzusetzten und darauf zu fokussieren, was du wirklich willst.
  2. Du kannst konkrete Maßnahmen für dich ableiten, um deinem Ziel näher zu kommen.
  3. Du fühlst dich auch in schwierigen Phasen motiviert, da du weißt, wofür du deinen Weg gehst.
  4. Du hältst dich nicht länger mit unwichtigen Aufgaben auf, die dich nicht weiterbringen – so wirfst du unnötigen Ballast im Arbeitsalltag ab.
  5. Du triffst die richtigen Entscheidungen für dein Leben – jeden Tag!

How to: Schritt für Schritt zum Visionboard

Schritt 1: Brainstorming

Der erste Schritt zur Zielkollage bildet die Ideensammlung. Hierbei bringst du alles auf Papier, was dir zum Thema Ziele durch den Kopf geht – ohne zu bewerten, oder auf Machbarkeit zu überprüfen. Das müssen nicht „nur“ berufliche Ziele sein – du kannst dein Visionboard beliebig auf andere Themenbereiche des Lebens ausweiten: Gesundheit, Partnerschaft, Finanzen, Freunde & Familie, Geld, Hobbies, Persönliches Wachstum, etc.

Um den Gedankenfluss in Gang zu bringen, habe ich dir die folgende Inspirationsbox aus Fragen zusammengestellt:

Schritt 2: Ziele definieren

Im zweiten Schritt geht es darum, Struktur in deine Gedanken zu bringen und dir zu überlegen, welche Ideen aus deinem Brainstorming dich deinem Lebensziel näherbringen. Formuliere dazu deine Ziele so klar wie möglich. Hierzu kannst du zum Beispiel die SMART-Methode anwenden:

Spezifisch = so genau und konkret wie möglich

Messbar = in Zahlen / Gefühlen / Erlebnissen

Attraktiv = motivierend, aktivierend und positiv

Realistisch = alles war du dir vorstellen kannst, kannst du auch erreichen 😊

Terminiert = bis wann möchtest du deine Ziele erreicht haben

Auch wenn du dieser Methode der Zielformulierung folgst, erlaube dir groß zu träumen – alles ist erlaubt und keine Vision ist zu groß!

Schritt 3: Bilder auswählen

Nun fängt der spaßige Teil an – nämlich das tatsächliche visuelle Darstellen deiner Ziele. Wusstest du, dass es sogar wissenschaftlich erwiesen ist, dass unser Gehirn Bilder bis z 60.000-mal schneller wahrnehmen als Text? Außerdem erinnern wir uns an Bilder besonders gut, da sie unser Gehirn stärker aktivieren und stimulieren. Also ran ans Werk…

Um dein Visionboard zu gestalten, gibt es mehrere Möglichkeiten. Die erste Frage, die du dir stellen solltest, lautet: analog oder digital?

Visionboard für zuhause

Wenn du eine Bastlerin bist und auch vom Lerntyp her eher kinästhetisch veranlagt, macht es dir bestimmt Spaß, Bilder und Illustrationen aus Zeitschriften oder Magazinen auszuschneiden und auf einem Karton, Plakat, einer Leinwand oder Pinnwand zu drapieren. Auch die Suche nach geeigneten Bildern im Internet kann zum Erfolg führen. Kostenfreies Bildmaterial ohne lästige Wasserzeichen kannst du dir zum Beispiel downloaden bei:

Vielleicht möchtest du dein Visionboard noch mit Postkarten oder Fotos komplettieren. Auch Zitate, die dir Mut machen, einzelne Schlagworte und Affirmationen können Teil deiner Zielkollage sein.

Inspiration gefällig? – So könnte dein Visionboard aussehen:

Dein fertiges Visionboard sollte unbedingt einen prominenten Platz in deinem Zuhause einnehmen, sodass du möglichst oft an deine Ziele erinnert und davon inspiriert und motiviert wirst. Das kann
z. B. in der Küche, neben dem Badezimmerschrank, über deinem Schreibtisch oder sonst wo sein, wo du dich oft aufhältst.

Visionboard für unterwegs

Wenn du dem Basteln nicht so viel abgewinnen kannst, gibt es auch digitale Möglichkeiten, dein Visionboard zu erstellen. Das große Plus hierbei: Du hast deine Zielkollage immer griffbereit bei dir. Es gibt eine Vielzahl an Tools, um dein digitales Board zu erstellen. Hier ein paar Beispiele:

Ein Tipp noch dazu: Du kannst dir dein Visionboard auch als Sperrbildschirm oder Hintergrund am Smartphone einstellen – so wirfst du bestimmt mehrmals am Tag einen Blick auf deine Ziele 😉

Auch Pinterest stellt eine schnelle und einfache Möglichkeit dar: Erstelle dir dazu einfach deine private Pinnwand, auf der du all deine Traumbilder, Sprüche; Zitate, Orte zusammenstellst und auch jederzeit erweitern oder austauschen kannst.

Zudem gibt es schon einige Apps, die sich auf digitale Visionboards spezialisiert haben. Ein kostenloses Board kannst du zum Beispiel mit den folgenden Apps erstellen:

Diese Anbieter helfen dir auch mit haufenweisen Tipps weiter, deine Traumkollage zu erstellen und du kannst sogar Erinnerungen einstellen, bis wann du welches Ziel erreicht haben möchtest.

Zum Abschluss sei noch geschrieben: Es ist dein Leben und du hast das Recht darauf, es so zu führen, wie du es dir wünschst. Mit der Kraft der Visualisierung hast du ein mächtiges Werkzeug an der Hand, das dich auf dem Weg zum Traumleben unterstützen kann.

Lass all deine Träume, Wünsche und Visionen wahrwerden – viel Freude beim Träumen und Erschaffen deines Traumlebens!

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